Betreuung - Pflegedienst Melitta Schauland

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Betreuung

Leistungen
(Betreuungs- und Entlastungsleistungen nach § 45a SGB XI)

Seit dem 01.01.2015 haben alle Pflegebedürftigen einen Anspruch auf zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen.

Pflegebedürftigen (ab Pflegestufe I) ohne erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz wird ein Betrag in Höhe von bis zu 104 Euro monatlich für die Inanspruchnahme der gesetzlich festgelegten sog. zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen erstattet.

Liegt bei Versicherten (mit oder ohne Pflegestufe) eine erhebliche Einschränkung der Alltagskompetenz vor, so wird für die Inanspruchnahme der sog. zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen je nach Betreuungsbedarf ein Grundbetrag oder ein erhöhter Betrag gewährt. Der Grundbetrag beträgt bis zu 104 Euro monatlich, der erhöhte Betrag bis zu 208 Euro monatlich – bezogen werden können also bis zu 1.248 Euro oder bis zu 2.496 Euro jährlich. Ob der Grundbetrag oder der erhöhte Betrag gewährt wird, hängt dabei vom Ausmaß und von der Schwere der vorliegenden Schädigungen oder Fähigkeitsstörungen ab, die der Medizinische Dienst der Krankenversicherungen (MDK) bei der Prüfung der erheblichen Einschränkung der Alltagskompetenz nach § 45a SGB XI festgestellt hat.

Die Anspruchsberechtigten können den Betrag verwenden, um eine Kostenerstattung für Aufwendungen zu erhalten, die ihnen im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme von Leistungen der Tages- oder Nachtpflege, der Kurzzeitpflege, von zugelassenen Pflegediensten (sofern es sich um besondere Angebote der allgemeinen Anleitung und Betreuung oder Angebote der hauswirtschaftlichen Versorgung und nicht um Leistungen der Grundpflege handelt) oder von nach Landesrecht anerkannten niedrigschwelligen Betreuungs- oder Entlastungsangeboten entstehen.
Die Erstattung der Aufwendungen erfolgt auch, wenn für die Finanzierung der oben genannten Betreuungs- und Entlastungsleistungen im Übrigen Mittel der Verhinderungspflege eingesetzt werden.



Wird der jeweilige Leistungsbetrag in einem Kalenderjahr nicht ausgeschöpft, kann der nicht verbrauchte Betrag in das darauffolgende Kalenderhalbjahr übertragen werden.
Quelle: Bundesministerium für Gesundheit


Sie können eingesetzt werden für:

  • Anleitung und Betreuung durch zugelassene Pflegedienste
  • Angebote für eine Tagespflege oder stundenweise Betreuung
  • Ersatzpflege (Verhinderungspflege) oder besondere Beratungsangebote
  • Hilfe bei der Alltagsgestaltung, Betreuung und Beschäftigung als Betreuungsleistungen 
 
 
 
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