Grundpflege - Pflegedienst Melitta Schauland

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Grundpflege

Leistungen
(Grundpflege § 36 Abs. 1 SGB XI)

Mit Grundpflege werden in der Pflege grundlegende, gewöhnliche und regelmäßig wiederkehrende Pflegeleistungen in den Bereichen Körperpflege, Ernährung und Mobilität sowie andere nicht-medizinische pflegerische Hilfen bei Aktivitäten des täglichen Lebens bezeichnet. Grundpflege dürfen Pflegefachkräfte ebenso wie Pflegehilfskräfte übernehmen.



Im Gegensatz dazu steht die Behandlungspflege, die ärztlich verordnete und nur von examinierten Pflegefachkräften auszuführende Behandlungsmaßnahmen wie Blutentnahmen, Wundbehandlung, Injektionen, Medikamentengaben etc. umfassen.

Obwohl die Unterscheidung zwischen Grund- und Behandlungspflege in der Pflegewissenschaft umstritten ist, griff das deutsche Sozialrecht sie auf. So beschreibt das Pflegeversicherungsgesetz (§ 36 Abs. 2 in Verbindung mit § 14 Abs. 4 Sozialgesetzbuch XI) Grundpflege als „Hilfestellung bei den zur Grundversorgung gehörenden gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens“ in den folgenden drei Bereichen.
Körperpflege: Dazu zählen Waschen, Duschen, Baden, Zahnpflege, Kämmen, Rasieren, Darm- und/oder Blasenentleerung.

Ernährung: Darunter fallen mundgerechtes Zubereiten der Nahrung oder die Nahrungsaufnahme.

Mobilität: Dazu gehören selbständiges Aufstehen und Zu-Bett-Gehen, An- und Auskleiden, Gehen, Stehen, Treppensteigen, Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung.

In erster Linie nach dem durchschnittlichen Umfang des Hilfebedarfs bei diesen Verrichtungen der Grundpflege und nach der durchschnittlichen Dauer der Unterstützung in den drei Bereichen pro Tag, aber auch nach dem Hilfebedarf bei der hauswirtschaftlichen Versorgung wird der Grad der Pflegebedürftigkeit in den Pflegestufen 1, 2 oder 3 bestimmt.

Hilfe kann in Form der Unterstützung, der teilweisen oder vollständigen Übernahme der Verrichtung sowie der Beaufsichtigung und der Anleitung geschehen.

Tägliche Häufigkeit der Grundpflege wichtig

  • Für die Pflegestufe 1 muss einmal täglich Hilfebedarf bei mindestens zwei Verrichtungen aus einem oder mehreren der Bereiche Körperpflege, Ernährung oder Mobilität bestehen.
  • Für die Pflegestufe 2 muss mindestens dreimal täglich Bedarf an Grundpflege bestehen.
  • Für die Pflegestufe 3 muss rund um die Uhr, also auch nachts, Grundpflegebedarf bestehen.

Zusätzlich müssen mehrmals in der Woche Hilfen bei der hauswirtschaftlichen Versorgung notwendig sein, um von der Pflegekasse eine der drei Pflegestufen und damit entsprechende Pflegeleistungen genehmigt zu bekommen.

 
 
 
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